Weine von Prunotto

Prunotto

Ai Vini della Langhe; eine Weingenossenschaft aus dem Jahr 1904. Diese Genossenschaft wurde im Rathaus von Serralunga mit dem damals noch jugendlichen Alfredo Prunotto als Zeugen gegründet. Leider gerät das Unternehmen aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheit und des Ersten Weltkriegs in schweres Wetter. Leider führt dies zu großen finanziellen Problemen und es bleibt wirklich nichts anderes übrig, als das Unternehmen für Bankrott zu erklären. Bis Alfredo Prunotto eine Frau kennenlernt, sie heiratet und sie gemeinsam die Genossenschaft Ai Vini della Langhe übernehmen. Das Unternehmen wird in Prunotto umbenannt. Das Weingut wird bald weltberühmt und sein Barbaresco und Barolo gehören zu den besten in Italien.

Das Weingut liegt südwestlich der Stadt Alba und wurde 1972 nach Plänen des Architekten Ugo della Piana realisiert. 1989 wird die Domäne von der Familie Antinori übernommen. Die Tochter von Piero Antinori stellt sich hier der Herausforderung und konzentriert sich ganz auf den Anfang, die Weinberge. Die wichtigsten sind Bussia, Occhetti, Costamile und Bansella. Das Anwesen wird im Laufe der Jahre auf 65 Hektar erweitert. Moderne Techniken und Geräte werden mit alten Traditionen kombiniert.

Früher wurden Zementfässer verwendet, diese wurden nun durch Edelstahltanks ersetzt. Diese neuen Tanks haben eine andere Größe, was dem Hautkontakt zugutekommt. Auch die alten 100 Hektoliter Foudres von 1970 wurden ausgetauscht. Der Keller ist jetzt mit großen Fässern aus französischer und slawonischer Eiche in verschiedenen Größen gefüllt, die von 27 bis 77 Hektoliter reichen. Diese Anpassungen spiegeln das Terroir jedes einzelnen Weinbergs besser wider. Die Weine sind hochwertig, komplex und zeichnen sich durch ein langes Lagerpotential aus. Die besten Jahrgänge sind: 1996, 2006, 2010 und 2016.

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