Weine von Chateau Le Pin

Chateau Le Pin

Das Château Le Pin ist ein kleines Schloss in der Appellation Pomerol, auf der rechten Uferseite des Bordeauxgebietes. Es wird als Kultbesitz angesehen und ist bei Weinliebhabern sehr gefragt. Seine winzige Produktion, mit durchschnittlich 600-700 Kisten pro Jahr, verlangt Preise, die sogar die des Château Petrus übertreffen und ihn damit zu einem der teuersten Weine aus Bordeaux macht.


Madame Laubine und ihre Familie besaßen den kleinen Weinberg seit 1924, verkauften ihn aber 1979 an den Belgier Herrn Jacques Thienpont. Zu dieser Zeit umfasste der Weinberg nur 1 ha. Bis heute wurde der Weinberg auf 2,7 ha erweitert. Der Name wurde von den zwei Pinienbäumen abgeleitet, die auf dem Grundstück in der Nähe des Weinkellers wachsen. Es werden fast ausschließlich Merlot-Trauben auf dem Weinberg angepflanzt, mit einem Hauch Cabernet Franc. Das durchschnittliche Alter der Weinreben erreicht beinahe 40 Jahre.


Im Jahr 2003 wurde aufgrund der Hitzewelle kein Le Pin produziert. Die Weine sind extrem üppig, konzentriert und manchmal "exotisch" und sind ab einem frühen Stadium trinkbar. Die Trauben werden handverlesen und für 14 bis 18 Monate in neuen Eichenfässern gereift.


Im Jahr 2012 wurde ein neuer Hightech-Weinkeller eröffnet. In sogar noch kleineren Mengen wird ein Zweitwein namens "Trilogie" erzeugt. Der Preis des Zweitweins übertrifft mühelos den Preis anderer Pomerols mit einem Durchschnitt von 400 € pro Flasche. Obwohl Le Pin keine lange Geschichte hat, werden dort herausragende Weine erzeugt, besonders in den letzten zwei Jahrzehnten.

 

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